A língua como pátria

  • Irene Aron
Palavras-chave: Língua como identidade, Língua alemã e o nacional-socialismo, Autores judeus e sua relação com a língua e a cultura alemãs

Resumo

Die Beispiele von Paul Celan und Rose Ausländer zeigen einige dramatische Aspekte des komplexen Verhältnisses zwischen Sprache und Identität, bzw. zwischen der deutschen Sprache im Dritten Reich und der literarischen Identität beider Dichter jüdischer Herkunft. Viktor Klemperer ist das Beispiel eines assimilierten Juden, der stets sein Deutschtum und seine tiefe Zugehörigkeit zu Deutschland und der deutschen Kultur unterstreicht. Ruth Klüger gehört zu einer späteren Generation, die sich eigentlich heimatlos fühlt, aber auch in der deutschen Sprache eine literarische Heimat findet. Canetti, Nobelpreisträger, ein sephardischer Jude, der in Bulgarien geboren ist, wählt für sich als Kosmopolit, als Mensch und Dichter eine Heimat, wo die deutsche Sprache und Kultur die Grenzen bilden.

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Biografia do Autor

Irene Aron
A autora é Professora de literatura alemã da Universidade de São Paulo.
Publicado
2006-12-17
Como Citar
Aron, I. (2006). A língua como pátria. Pandaemonium Germanicum, (10), 139-151. https://doi.org/10.11606/1982-8837.pg.2006.74329
Seção
Dossiê – Dossier